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Gemeinsam zum Erfolg – Innovationsmanagement für Low-Tech - High-Tech Kooperationen ("Low2High")


Ausgangslage und Relevanz

In hochentwickelten Industrieländern findet Innovation in einem Netz komplexer Austauschbeziehungen unterschiedlichster Akteure statt. Darin ist die Rolle von forschungsschwachen – so genannten "Lowtech -Unternehmen" – im Vergleich zu forschungsintensiven Hightech-Unternehmen nur wenig bekannt. Insbesondere über die spezifischen Innovationsstrategien von Lowtech-Unternehmen liegen bislang kaum Erkenntnisse vor. Empirisch belegt ist jedoch, dass die sogenannten Lowtech-Branchen mehr als die Hälfte der industriellen Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigen und ihr Anteil an der industriellen Wertschöpfung unverändert bei über 50 Prozent liegt.                                         

Wie Low- und High-Tech Unternehmen in Innovationsprojekten voneinander profitieren können

Lowtech-Unternehmen stellen somit einen wichtigen Akteur im Rahmen der industriellen Innovationskette dar. Zum einen ist der Einsatz und die erfolgreiche Nutzung von neuen Technologien ein wichtiger Bestandteil zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Lowtech-Unternehmen. Zum anderen sind Lowtech-Unternehmen nicht nur Empfänger neuer Technologien, sondern ihr Wissen und ihre Anwendungserfahrung geben wichtige Impulse für weitere Innovationsaktivitäten in Hightech-Unternehmen.



Zielsetzungen

Das Projekt "Low2High" stellt folgende Fragen in den Mittelpunkt:

1. Welche Innovationsstrategien verfolgen Low-Tech Unternehmen?

2. Wie, mit welchen Partnern und mit welchem Erfolg kooperieren Low-Tech Unternehmen in
    Innovationsprojekten?

3. Welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Low- und High-Tech Unternehmen lassen sich identifizieren?

4. Durch welche Barrieren wird diese Zusammenarbeit unter Umständen behindert?

5. Mit welchen Instrumenten und Methoden lassen sich Kooperationsbeziehungen zwischen Low- und
    High-Tech Unternehmen erfolgreich gestalten?


Forschungsdesign

"Low2High" beantwortet diese Fragestellungen durch eine Verbindung von umfassenden quantitativen und qualitativen Analysen. Die quantitative Auswertung von Daten produzierender Unternehmen in Deutschland bildet dabei den Ausgangspunkt für detaillierte Einzelfallstudien zu Innovations-Kooperationsstrategien von nicht-forschungsintensiven Unternehmen. Der Fokus liegt hierbei auf der erfolgreichen Gestaltung von Schnittstellen, Personal und Management sowie der Bewertung und Steuerung von Innovationskooperationen. Neben den beteiligten Unternehmen tragen insbesondere die einbezogenen Transferpartner dafür Sorge, dass die Projektergebnisse einem breiten Kreis interessierter Unternehmen, Institutionen und Personen zur Verfügung gestellt und dadurch weiter verbreitet werden.

Projektkoordination

Fraunhofer Institut
für System- und Innovationsforschung ISI

Competence Center für Industrie- und Serviceinnovationen
Breslauerstraße 48
D-76139 Karlsruhe



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